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Quäl dich!

so, mittlerweile sind es 3 Wochen her, dass die OP rum ist. Was ist seit meinem letzten Beitrag passiert? Neben den üblichen Dingen zu Hause (liegen, Knie hochlegen, kühlen, Übungen nach Anleitung machen, …) gehe fleißig zur Physio. Dort bekomme ich Lymphdrainage (damit die Flüssigkeit nach der OP aus dem Knie geht) und wir arbeiten seit Tag 0 aus der Klinik an der Beweglichkeit des Knie. Heißt: Beugen (90° bekomme ich locker hin), Strecken (0° klappt auch von Anfang an), Muskeln so langsam stärken bzw. etwas daran hindern zu degenerieren.

Denn in hoffentlich einer Woche darf ich dann endlich die Krücken weglassen und “normal” laufen (auch das darf ich wieder lernen müssen). Damit das klappt, müssen aber die Muskeln wieder auf einem Niveau sein, dass sie die Belastung auch aushalten können. Das ist nicht so einfach, immerhin konnten sie sich jetzt ein paar Wochen in die Hängematte legen und nix tun (verglichen mit der üblichen “Aktivität” eines Schreibtisch-Täters). Ab dann heißt es: Belastung langsam steigern.

Was ich noch interessant fande: mein neues Kreuzband wurde ja aus der Quadrizepssehne entnommen (Grafik von hier).

Da ist jetzt also nen Loch, welches sich (zumindest mit Bindegewebe) innerhalb von 6 Wochen wieder schließt. Und trotz dass da “nur noch” links und rechts nen Streifen übrig ist, hält die Sehne die Belastung aus, Zug bekomme sie ja durch das Beugen trotzdem. Finde ich beeindruckend.

Naja, wie gesagt, in den nächsten Wochen steht also Quälerei auf dem Programm. 🙂

PS: Danke übrigens schonmal an meine Physio-Praxis, der bisherige Verlauf ist ja sehr gut und das Knie entwickelt sich super.

 

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Einmal Sekundenkleber bitte

Dienstag stand also die Knie-OP an. Das ganze war recht unspektakulär (bzw. “Routine). Um 0900 sollte ich mich in der Klinik melden, dann ging es nach der Anmeldung aufs Zimmer. Habe hier noch etwas gelesen und durfte auf den Aufruf warten, dass man mich zur OP bringen soll. Das war dann auch gegen 1230 soweit, da durfte ich meine Beruhigungstablette nehmen, heißt, in wenigen Minuten sollte es losgehen. Zunächst also Richtung OP-Vorbereitung fahren (lassen), Flexüle legen, auf den OP-Tisch legen und noch kurz warten. Dann gings in den OP-Raum, wo schon das Equipment sowie Ärzte bereitstand. Dann hat der Anästhesist mit der ersten Spritze losgelegt und meine letzten Worte waren “bin dann mal weg”.

<Schnipp, Zeitsprung>

Als nächstes weiß ich, dass ich in meinem Zimmer lag und schon ein netter Nachbar im Bett nebenan lag. Er hatte sich auch das Kreuzband gerissen – zum 3. Mal. Das war dann so ca. 3h nachdem ich den Bescheid zur Abfahrt zum OP bekommen habe. Bei ca. 30min Vorbereitung, 1h Verweilen im Aufwachraum heißt das, er war in ca. 1h mit der OP durch. Respekt.

Mein Bein war hübsch eingepackt:

So habe ich dann den Abend mit Quatschen mit meinem neuen Nachbarn + Abendessen verbracht. Ging schon wieder ganz gut, auch wenn der Geschmack vom Narkosegas noch im Mund war.

Für die Nacht hatten sie uns an die Schmerzpumpe angeschlossen, falls wir Schmerzen haben sollten (was ich net hatte):

Mittwoch hieß es dann schon erste Bewegungen machen (Gang rauf, runter, Treppe runter, Treppe rauf), ruhen, Lesen, TV schauen, Essen (die Essenszeiten im Krankenhaus sind auch heftig: 0700 Frühstück, 1130 Mittag, 1430 Kaffee, 1730 Abendessen; als hätte ich 3 Wochen nix gegessen (es waren nur ca. 24h)), quatschen, …

Donnerstag durfte ich dann schon wieder aus der Klinik raus, kurz zum Doc. Der war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, “Kreuzband sitzt bombenfest”. Und auch die ggf. notwendige zusätzliche Sehen zur Stabilisierung der Rotation brauchte er nicht, war alles so fest. 🙂 Die Schraube ist fest und das Kreuzband scheint auch sehr stabil zu sein. Hätte man da nicht auch sowas wie Sekundenkleber und Bauschaum nehmen können?

Dann habe ich auch gleich nochmal der einen Physio-Praxis nen Besuch abgestattet, muss ja mit Lymphdrainage, MT, KG weitermachen. Hier konnte ich auch gleich einen spontanen Termin für Nachmittag bekommen. Super, Glück gehabt.

Mein Knie sieht auch schon wieder ganz gut aus, nen Bluterguss ist logischerweise noch da, aber es ist kaum geschwollen. Schmerzen habe ich auch keine, leicht “laufen” mit Krücken geht auch. Darf es ja mit 15kg belasten. Klappt alles sehr gut.

Wenn die Nähte gezogen sind, muss ich mir das Muster der Narben mal anschauen, wird bestimmt ne Schatzkarte … 🙂

Ab jetzt heißt es dann für mich: Knie ruhig halten, leicht bewegen, kühlen, zur Physio, … 2 Wochen muss ich diese 0°-Schiene (die Blaue oben im Bild) tragen, ca. 4-6 Wochen darf ich die Krücken nutzen, danach sollte die Vollbelastung möglich sein. Hoffe, dann kann ich auch langsam wieder ins Fitnessstudio. So nen Strohhalm als Oberschenkel ist recht wenig sexy.

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Auf ein Neues

So, morgen ist es also dann wieder soweit.

Nachdem die Diagnose letzte Woche bzgl. meiner Instabilität im Knie “Kreuzbandriss” hieß und ich am Freitag beim Doc zur Besprechung war, heißt es also morgen dann “auf ein Neues”. Da bekomme ich dann also mein altes Kreuzband inkl. der alten Schraube herausgenommen und ein Neues eingesetzt.

Das Ganze wird dann in etwas so aussehen:

Je nachdem, ob mein Knie dann auch gegen die Verdrehung stabil ist, wird er nicht nur das “normale” Kreuzband flicken, sondern auch noch eine weitere Stabilisierungsmaßnahme (nach Lemaire) durchführen. Dann darf ich bis Donnerstag in der Klinik bleiben und mich erholen.

Anschließend heißt es 2 Wochen das Knie nicht beugen, und dann beginnt Reha. Die müden Knochen wollen ja bewegt, das neue Kreuzband “eingearbeitet” werden.

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Hamburg Cyclassics 2014

So, jetzt sind sie wieder rum. Gestern bin ich wieder bei den Cyclassics in Hamburg auf der 100km-Strecke mitgefahren.

Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal: wegen dem Knie konnte ich erst im Juli ins Training einsteigen, es war “arschkalt” und auch noch ziemlich windig gestern früh. Hilft alles nix. Den Starterbeutel hab ich brav am Samstag abgeholt (scheinbar konnte man bis dahin noch sagen “och nöö, so richtig will ich doch nicht”; wusste ich aber nicht) und auch mich brav am Sonntag morgen um 06 Uhr aus dem Bett gequält.

 

Samstag stand noch ein wenig Sightseeing im Hafengebiet auf dem Plan, war ja schließlich noch nicht in Hamburg für mehr als das Rennen.

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Sonntag gings dann erst einmal 0630 zum Frühstück und dann umgezogen zum Startplatz. Dort mussten wir noch etwas warten und gegen 08:40 gings dann endlich los – 100km lagen vor uns. Ich bin dieses mal besser in die “richtigen” Gruppen gekommen und konnte so ziemlich gut die Kilometer hinter mich bringen. Die üblichen “Berge” um Hamburg liefen auch recht gut. Und schupps die Wupps waren 3h vergangen und ich war im Ziel. Nach der anfänglichen Enttäuschung über das verpasste Ziel (unter 3h), war ich doch recht zufrieden mit mir. Zumal durch die Wetterbedingungen sehr sehr viele Starter schlechtere Zeiten hatten. Und selbst der Sieger war knapp 5 Minuten langsamer als letztes Jahr. Da bin ich mit der 1 Minute Zeitverlust doch net so schlecht. Und die Minute (oder 2) hab ich auch nur verloren, weil meine Blase der Meinung war, die 3h dann doch nicht aushalten zu wollen. So gings an dem einen Anstieg kurz nach rechts an die Seite und es wurde etwas “Gewichtstuning” betrieben. Das hat mich so 1-2 Minuten gekostet.

Egal, insgesamt muss ich sagen, dass es ein sehr schönes Rennen war, es hat Spaß gemacht (trotz brennender Oberschenkel, Waden, …) und ich bin mit meiner Leistung zufrieden.

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Hier noch die Daten vom Garmin und der Vorjahresvergleich:

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Industrie 4.0 – oder: damals hatten wir eine Vision

Über die Capital bin ich auf einen interessanten Artikel zum Thema Siemens und Industrie 4.0 gestoßen.Es geht um die digitale Fabrik, die “Industrie 4.0”, vernetzte Geräte und Maschinen und so weiter. Sehr spannend.

Was ich persönlich aber an dem Artikel spannender finde: Ich habe 2008/2009 meine Masterthesis zum Thema “Digitales Produktgedächtnis auf intelligenten RFID-Transpondern” geschrieben.

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Damals haben wir das Themengebiet auch noch “Internet der Dinge” genannt (so wie es heute auch im englisch-sprachigen Raum genannt wird) und letztendlich ging es darum (mehr endkundenlastig), dass auf Produkten die Historie des Produkts von der Herstellung, über den Transport bis zur Auslieferung nachvollziehbar gemacht wird. Zum Einen werden sämtliche während dieses Prozesses anfallenden Daten (vorzugsweise Sensordaten) gespeichert, aber eben auch wieder bereitgestellt / zur Auslesung zur Verfügung gestellt.

Ich habe mich damals um die persistente Speicherung gekümmert, ging also der Frage nach “wie kann ich die Informationen so dauerhaft speichern, dass ich sie geordnet wieder abfragen kann, aber auch dynamisch erweitern kann”. Das hatte den Zweck, dass z.B. Maschinen automatisch den Zustand einer Medikamentendose auslesen können, diese Befüllen und dann den neuen Inhalt inkl. Zusatzinfos wieder auf der Dose speichern. Damit kann dann eine im Prozess nachgelagerte Instanz (Maschine, Mensch) diese Informationen auch wieder auslesen und bekommt die Historie des Produktes angezeigt. Theoretisch kann man damit (fast) die komplette Strecke des Produktlebenszyklus automatisieren bzw. intelligent (im Sinne von situativer Entscheidung (z.B. aufgrund von geänderten Nachfragen etc.)) gestalten.

So, und um jetzt den Bogen zu bekommen: ich bin immer noch froh und stolz, 2008/2009 über so ein Thema geschrieben zu haben, was jetzt immer mehr aktuell wird und die (Industrie-)Welt verändern wird. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und dieses Forschungsprojekt von damals war keine Eintagsfliege, sondern Teil einer “großen Veränderung”.

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self-made Currygewürz

Da ich ja, wenn es die Zeit erlaubt und ich dazu komme, gern koche (vorwiegend Asiatisch), brauche ich natürlich auch die entsprechenden Gewürze. Und dank eines kleinen Büchleins, welches Bestandteil eines Geschenks war, wollte ich mich mal an eine selbst gemachte Currygewürzmischung machen.

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Zunächst stand der Einkauf auf dem Plan. Da ist der Wurzelsepp in Nürnberg eine ganz gute Adresse. Die haben nicht nur sehr viele fertige Gewürzmischungen, Kräuter und Tees, sondern eben die “reinen” Gewürze. Und Manches lässt sich auch einzeln abwiegen und kaufen.

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Nun hieß es, alles rauslegen und grob abwiegen. Da das Rezept für eine deutlich höhere Menge ausgelegt ist, habe ich dann versucht, alles so grob abzuwiegen.

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Danach: alles (außer den gemahlenen Gelbwurz) erst einmal leicht anrösten. Hier muss man wirklich mit der Hitze aufpassen und regelmäßig alles schön umrühren/wenden/in Bewegung halten. Denn zwischen Anrösten und Verbrennen können wenige Augenblicke liegen.

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Jetzt kam der anstrengende Teil: alles im Mörser zermahlen. Für die gesamte Menge laut Rezept braucht man wahrscheinlich Popeye-Arme ….

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Ist alles gemahlen, kommt noch der/das/… Curcuma (Gelbwurz) dazu. Das gibt dem Ganzen die gelbe Farbe und zusätzlichen Geschmack.

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Und fertig ist der Spaß.

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Wie man sieht, ist es nicht so durchgängig quietschgelb wie die 08-15-Fertigmischungen. Die haben da a) bessere Möglichkeiten, alles richtig fein zu mahlen und b) nehmen die dann wahrscheinlich auch andere Zutaten. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass quasi jede Ecke in Indien sein eigenes Curryrezept hat. Insofern ist das, was ich da jetzt genommen habe, auch nur EINE Variante. Eine kleine Suche im Netz bringt nochmal x andere Varianten hervor. Da heißts einfach: ausprobieren und den persönlichen Favoriten finden. Diese Mischung hier ist schonmal sehr lecker. und auch leicht scharf. Passt also für mich. 🙂

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DIMB-Tour im Schwarzwald

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Dieses Wochenende (Freitag bis Sonntag) war ich mit Moni und Jörg im Schwarzwald, genauer in Gengenbach. Dort hat eine der diesjährigen Aktivtouren stattgefunden. Mit dem Wetter hatten wir absolut Glück, es war eigentlich die ganze Zeit traumhaft bei >= 20°C und quasi nur Sonnenschein.

Etwas weniger Glück hatte ich am ersten Tag gleich zu Beginn mit meiner Radkette. Die ist mir nämlich direkt aus der Tiefgarage aus das erste mal gerissen, und dann gleich nochmal nach einer Stunde Fahrt. Naja, ging dann irgendwie wieder. Aber ich bin dann direkt am nächsten Morgen in den Bikeladen und habe mir eine neue Kette draufmachen lassen. Danach ging es da auch problemlos, nur Markus hatte einen Platten nur Markus war der Meinung, sich erst bei der Abfahrt vom Mooskopf einen Speichenriss  und dann auch noch im weiteren Verlauf der Tour einen Platten holen zu müssen.
Ansonsten gabs in unserer Runde keine Defekte.

Ansonsten, was bleibt noch zu sagen: Geiles Wetter, sehr schöne Touren und wieder eine lustige Truppe.
Einen besonderen Dank an der Stelle nochmal an Markus für die 3 tollen Runden. 🙂

Hier noch die Garmin-Daten:

Und hier ein paar Fotos.

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Neue Anti-Speck-Treter

So, nach einer laaaaaaaaaaangen Ruhepause gibts doch mal wieder nen Eintrag.

Was war so im letzten halben Jahr passiert? Nicht viel. Naja, zumindest jetzt keine so großen, aufregenden Dinge, dass ich es posten müsste. Bzw. ich hatte keine Zeit wegen Jobwechsel und dann so die “alltäglichen” Dinge. Aber ich war natürlich nicht ganz untätig. Radgefahren bin ich in Hamburg bei den Cyclassics, im Oktober gabs eine lustige Biketour um Jena (ein kleines Video gibts hier: http://www.youtube.com/watch?v=pe5x4c8g9eU) und ansonsten noch nen spontanes Golf-Turnier, bei dem ich sogar den 3. Platz in meiner Klasse gemacht hab *freu*.

Heute wurden dann, um dem Weihnachtsspeck an den Kragen zu gehen, neu Treter für die Speckvernichtung geholt. Die 3,5 Jahre alten Treter haben gut ihren Dienst verrichtet, haben sich aber jetzt auch den Ruhestand verdient.

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Update:
Das ist die Runde, die ich über Weihnachten ein paar mal gelaufen bin. Von den Knapp 8km sind ca. 2,5km bergauf. Da sind die 50min, die ich für die Runde gebraucht hab, doch net sooooooo mies.Laufrunde_Grossloebichau 2014-01-07 14_23_00-Großlöbichau, Deutschland - Google Maps

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lustige Produktbewertungen – Spaß und Grenze

Es gibt ja immer mal wieder Spaßvögel, die Produkte beim freundlichen Buchhändler im Netz oder auch sonst wo etwas “humorvoller” bewerten.

So z.B. das hier: Misono UX10 Petty 5.9″ (15cm) – Right (japan import).

“Absolut astreines Messer! Wirklich gut zu gebrauchen!

Besonders gut gefällt mir der ergonomische Griff und die Tatsache, dass es blau aufleuchtet, wenn Orks in der Nähe sind. So macht das Erkunden von verlassenen Höhlen im Rothorn-Gebirge endlich wieder Spaß, habe ewig danach gesucht.

Einen Punkt muss ich allerdings abziehen, da es schon das zweite Messer ist. Das Erste ist zerbrochen, als ich meinem Nachbarn damit einen Ring vom Finger geschnitten habe und es neu zu schmieden war mir dann doch zu viel Arbeit.

Sonst top!”

und

“Danke vielmals für die rasche Lieferung. Ich verwende es beruflich. Ich kürze damit die Lichtschwerter für die nächsten 3 Star Wars Filme auf 1,5 Meter.
Es schneidet einfach alles. Wenn ich es gerade nicht verwende, stecke ich es immer in den großen Stein vor meinem Haus. Letztens kam ein Engländer vorbei, zog das Messer aus dem Stein, die ganze Nachbarschaft jubelte, trug ihn auf den Schultern richtung Flughafen. Das Messer lies er Gott sei Dank da, nun ist er König von irgend so einer Insel. Nochmals zurück zu diesem Prachtexemplar von Messer. Ich behaupte sogar dieses Messer zerschneidet Chuck Norris. Wenn er das jetzt lesen könnte, würde er wahrscheinlich mein Gesicht gegen die smdfglöskjgfstrhjgöldjkfbn dvöm bdsmfhgsthgdöfnbvmd, bxcvölbksjöfdlkgjströrn … Aua.”

und

“Messer ist Top! Schneidet alles! Hab mir überlegt ein zweites Messer zu kaufen um das andere damit durchzuschneiden. Rein weil es mich interessiert hat. Als ich es ausprobiert habe entstand ein Fehler in der Matrix. Hab kurzerhand auf Amazon eine Massivgold Zeitmaschine bestellt und wieder alles ins normale gebracht.

ein Stern abzug wegen dem hohen Versand, eine frechheit”

Allerdings: Was bringen dann die Bewertungen noch? Mal angenommen, das Produkt ist wirklich gut, nur weil Spaßvögel ihren Scherz als normale Bewertungen kennzeichen (bzw. vergessen, ihren Spaß als “Spaß” zu makieren), denken einige “och nö, is ja nur nen Scherz”.

Aber trotzdem: lustig zu lesen ist es alle mal.