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Selbst ist der Koch

Naja okay, nicht direkt Koch. Soweit will ich mit meinen “Kochkünsten” nicht gehen, aber ich koche gern und die Erfolgsquote (=Essen schmeckt) ist auch ausreichend hoch. Aber auf jeden Fall macht es mir Spaß zu kochen.

Für heute stand Pfeffersteak auf dem Plan. Dazu durfte es dieses mal ordentliches Rinderfilet vom Fleischer um die Ecke sein. Schon beim bezahlen merkt man den ersten Unterschied zu den Discountern – 1kg Rinderfilet kostet bei unserem Fleischer 29,50€, bei Real bekommt man es für einen Bruchteil.

Die Zubereitung war dann mehr oder weniger einfach: zuerst die Kartoffeln in Spalten schneiden, in eine Schüssel geben, Olivenöl, Salz, (eigentlich auch ein wenig Pfeffer, aber da die Soße genug davon haben wird, kann man das hier weg lassen) drüber, auf ein Blech mit Backpapier und in den Ofen.  Für das Fleisch Pfefferkörner in einen Mörser zerkleinern und auf die vorher kurz abgewaschenen Filets verteilen. Das Gemüse war simples Tiefkühl-Gemüse von Kapt’n Iglu aus dem Discounter. Aber es ist quasi direkt aufm Feld noch schockgefrostet und dann in die Tüte. Hat zumindest noch nach Gemüse geschmeckt und nicht nach Brei. Dann einfach die Filets in einer vorher gut erhitzen Pfanne kurz 2 Minuten von jeder Seite anbraten und danach in den Backofen für 10-15 Minuten (je nach Größe, Geschmack wie “durch” das tote Tier sein soll). Ich hatte es ca. 15 Minuten drin, da es mit 200g doch ganz ordentliche Stücke waren. 🙂 Für die Soße werden einfach ein Teil der zermalenen Pfefferkörner verwendet. Die Soße war mehr eine “Notlösung”, da nicht alles da war, was ich gern hätte. Creme Frech, Cognac hatten gefehlt, aber mit Butter, Milch, ein Löffel purer Joghurt und frischen Kräutern ist sie doch noch ganz gut geworden.

Das Essen war auf jeden Fall lecker und mal sehen, was es das nächste Mal gibt.

Ach ja, noch ein Wort zu dem toten Tier: Man merkt sehr wohl einen Unterschied zum Discounterfleisch. Zwar ist es teurer, dafür behält es seine Form komplett und geht nicht ein, verliert kaum Wasser und das wichtigste: es schmeckt um Längen besser!!!

PS: Inspiriert durch Alex möchte ich hier gelegentlich (wenns mal passt, …) kleine Anregungen fürs Kochen geben. Also nicht wundern, wenn hier gelegentlich etwas zu Essen zu sehen ist. 🙂

Author: Arne

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